Dienstag, 25. Oktober 2016

Rezension: Im Wald von Nele Neuhaus

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Hallo meine Lieben,

Ich habe das Buch "Im Wald" von Nele Neuhaus kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und möchte heute meine Lese-Eindrücke mit euch teilen. 

Vielen lieben Dank an dieser Stelle!

Preis: 22€ (gebundene Ausgabe)

Klappentext:
"Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf?" (Quelle: Amazon)



Achtung: Könnte Spoiler enthalten.

Ich fand das Buch leider sterbenslangweilig. Klingt hart, ist aber so! Ich empfand das Buch als viel zu lang (560 Seiten) für das bisschen Story, was dahinter gesteckt hat. Ich bin der Meinung, dass man das alles auch locker auf 200 bis 250 Seiten hätte verkürzen können. 

Die Idee hinter der Story an sich mit dem verschwiegenen Dorf, alte Feindschaften und den Mordfall im Jahr 1972, der durch die aktuellen Morde wieder aufgewühlt wird, wirklich gut. Aber wenn sich das Buch liest wie Kaugummi, die Polizei fast schon stümperhaft an die ganze Geschichte dran geht und zwischen drin einfach nicht viel passiert, kann auch die noch so gute Idee hinter der Geschichte das Buch nicht wirklich retten. Klar, es gab ein paar Momente, die wirklich spannend waren, aber diese wurden dann bei einem Abschnitt unterbrochen und danach nie wieder aufgegriffen (zum Beispiel bei einer Vernehmung war es mitten drin super spannend - Absatz - und dann taucht die Polizistin nicht mehr in der Szene der Vernehmung wieder auf, sondern zu einem späteren Zeitpunkt ganz woanders - ergo man weiß nie wie die spannende Vernehmung weiter verlaufen ist). Das ist wirklich mein größer Kritikpunkt: man kann ja gerne spannende Szenen unterbrechen, damit die Leser gepackt werden und ganz schnell weiterlesen, aber dann sollte man die Szene wieder aufgreifen!

Gut finde ich, dass man im Laufe des Buchs niemals auf den wahren Mörder gekommen wäre. Das ist ein kleiner Pluspunkt.

Insgesamt ein recht langweiliger Krimi, der ab und an ein paar spannende Schlüsselszenen hat - mehr aber auch nicht.

1 Kommentar:

  1. Danke Dir für den Hinweis, echt sehr schade!

    Hab einen schönen Nachmittag!

    xoxo Jacqueline
    Mein Bog - HOKIS

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