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Sonntag, 23. Oktober 2016

Rezension: Schweig Still von Mikaela Sandberg

Hallo meine Lieben,

Ich möchte euch heute das Buch "Schweig Still" von Mikaela Sandberg vorstellen. Ich habe es freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. 

Vielen lieben Dank!

Preis: 3,99€ (Kindle Edition)

Klappentext:
"Als die 14-jährige Nelli Larsson auf der Polizeiwache im schwedischen Ystad erscheint, ist sie verwirrt, leicht angetrunken und völlig am Ende. Sie meldet ihre Mutter Stina als vermisst, die sie kurz zuvor in einer großen Blutlache in der heimischen Küche gefunden hat. Kommissarin Hannah Lundqvist nimmt gemeinsam mit ihrem Kollegen Gunnar Nyberg sofort die Ermittlungen auf. Bald schon finden die beiden heraus, dass Stina Larsson sich verfolgt gefühlt hat, ja sogar vor einem Stalker nach Ystad geflohen war. Ist der Mann wieder da und hat Stina entführt? Die Polizisten fischen in einem Sumpf aus Lügen, nichts ist, wie es scheint. Und dann ist plötzlich auch Nelli verschwunden …" (Quelle: Amazon)


Achtung: Könnte Spoiler enthalten.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Buch am liebsten schon in den ersten 60 Seiten wieder weggelegt hätte. Der Schreibstil kam mir irgendwie sehr abgehackt vor und die Art der leitenden Kommissarin hat mir auch überhaupt nicht gepasst. Ich bin generell eine Leserin, die mit Ermittlerinnen an sich in Büchern nicht wirklich klar kommt. Oft sind diese zu Emotional, handeln falsch und haben meist irgendeine Störung oder bauen eine zu emotionale Beziehung zu den Tätern auf. Okay, Letzteres ist hier nicht der Fall, aber ich muss wirklich sagen, dass dieser fiktive Charakter bisher der Schlimmste aus allen Thrillern mit Ermittlerinnen als Hauptpersonen ist. Ich kann sie einfach nicht leiden. Sie ist verbohrt, beleidigend und absolut nicht der Typ Frau, mit dem ich klar kommen oder mich identifizieren würde. Ich habe mich wirklich innerlich so aufgeregt, dass ich keine wirkliche Lesefreude hatte. (Ich meine jetzt mal ehrlich: in der Küche ist ein Blutbad, man sieht männliche Handabdrücke und die Alte verdächtigt immer noch das 14 Jährige Mädel? Da kann man sich als Leser nur aufregen.)

Die Story an sich ist okay, aber auch nicht wirklich packend. Ich fand es gut, dass es auch ab und zu eine Stelle aus der Sicht des Täters gab, aber das wars auch schon. 

Ich kann dieses Buch leider überhaupt nicht weiterempfehlen. Abgehackter, springender Streibstil, keine überzeugenden Charaktere und leider keine sonderlich spannende Story. 

Kommentare:

  1. Hmm schade, ich finde der Titel hört sich total vielversprechend an. Aber ich mag so abgehackten Schreibstil auch nicht unbedingt gerne..

    Love,
    Christina ♥
    cinapeh.blogspot.de

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  2. Also unter dem Titel hätte ich mir jetzt auch etwas anderes vorgestellt. Habe nur ich einen Logikfehler oder warum meldet man die Mutter vermisst, wenn die aber in einer Blutlache liegt?

    Schade, dass der Schreibstil nicht schön flüssig wirkt.

    Liebe Grüße
    Dörthe
    www.beautybydoerthy.com

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    1. Nein nein, die Mutter lag nicht in der Blutlache :) Man hat nur eine gefunden in der Küche. Die Mutter taucht dann auch wieder auf.

      Liebe Grüße zurück!

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  3. Ach wie schade....

    Wenn man das Buch so anschaut und den Titel liest, stellt man sich was anderes vor!

    Danke liebes, für den interessanten Bericht!

    Hab eine schöne Woche!

    xoxo Jacqueline
    Mein Bog - HOKIS

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